Grafikkarten Vergleich Ratgeber 2017

Wenn du auf der Suche nach einer passenden Grafikkarte bist, die deine Ansprüche erfüllt, dann kann ein aktueller Grafikkarten Vergleich sehr nützlich sein und dir bei der Auswahl helfen. Mit der nachstehenden Tabelle bieten wir dir eine Übersicht der besten und leistungsstärksten Grafikkarten, die es momentan auf dem Markt gibt. Wir hoffen, dass du mit unserer Hilfe eine für dich geeignete Grafikkarte findest.

Die TOP Grafikkarten auf dem Markt im Vergleich:

 
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Modell
Asus ROG Strix GTX 1080 Ti OC 11G Gaming
MSI NVIDIA GTX 1080 Gaming X 8G
KFA2 GeForce GTX 1080 EXOC
Zotac GeForce GTX 1060 AMP Edition
Kundenbewertung
★★★★★
★★★★★
★★★★
★★★★★
Serie
GeForce GTX 1080 Ti
GeForce GTX 1080
GeForce GTX 1080
GeForce GTX 1060
Speicherart
GDDR5X
GDDR5X
GDDR5X
GDDR5
RAM Größe
11GB
8GB
8GB
6GB
GPU MHz (max.)
1708MHz
1683MHz
1657MHz
1556MHz
Shader-Einheiten
3584
2560
2560
1280
4K / VR
ja ✔
ja ✔
ja ✔
ja ✔

Kein Computer kann ohne sie funktionieren – Grafikkarten. Sie liefern nicht nur das Standard-Bild wenn das Betriebssystem gestartet ist, sondern sie sorgen auch dafür, dass Spiele, Grafikprogramme und viele weitere Anwendungen die nötige Performance erhalten, um ihre Aufgaben korrekt zu erfüllen. Grafikkarten sind dabei heute mehr als nur Module für Spiele, es handelt sich um eigene Recheneinheiten, die auch in anderen Systemprozessen durchaus von Nutzen sein können. Spezielle Technologien sorgen dafür, dass Grafikkarten sogar als Unterstützung für den Prozessor dienen können.

Da es eine Vielzahl von Modellen auf dem Markt gibt, ist grade die Übersicht für einen Privatkunden nicht sehr einfach. Daher kann ein Grafikkarten Vergleich nicht schaden, denn dieser liefert eine fundierte Übersicht über die verschiedenen Modelle und deren Leistungsmerkmale.

Doch was ist wichtig bei einem Grafikkarten Vergleich und worauf muss dabei geachtet werden? Was ist die beste Grafikkarte und was sagen Grafikkarten Benchmarks tatsächlich über die Leistung aus? Fragen, die hier umfassend beantwortet werden sollen.

Was bringt eigentlich ein Grafikkarten Vergleich?

Ein Grafikkarten Vergleich kann an erster Stelle eine Übersicht über die verschiedenen Modelle liefern. So wird dem Kunden der Markt erst einmal bekannt, denn oftmals fehlt einfach auch der Einblick, welche Hersteller und Produktversionen es gibt. Dabei wird der suchende Kunde schnell feststellen, dass nicht alle Karten gleich sind, denn abhängig vom jeweiligen Preisniveau bietet jedes Modell ein unterschiedliches Leistungsspektrum, das für spezifische Anwendungen vorgesehen ist.

Doch Grafikkarten vergleichen, schafft noch deutlich mehr Einblicke. Entsprechende Tests geben Aufschluss über die Funktionsweise, die unterschiedlichen Features und die heute mehr als wichtigen Zusatzkomponenten, durch die durchaus eine Beschleunigung des Systems erreicht werden kann. Auch Formfaktoren und Gegenüberstellungen von einzelnen Modellen sind dabei sehr nützlich, denn dies zeigt deutlich die Unterschiede zwischen den Herstellern und Modellen, was eine Kaufentscheidung deutlich beeinflussen kann. Selbst unterschiedliche Kühlsysteme gilt es, zu beachten, wobei die Existenz dieser vielen Personen noch nicht einmal klar ist.

Wie sehr ein Grafikkarten Vergleich die eigene Kaufentscheidung beeinflussen kann, zeigt sich deutlich an der Dichte des Marktes. So gibt es nicht nur einen Modell-Typ einer bestimmten Serie, sondern viele verschiedene Unterversionen, die sich wiederum in ihren Leistungsmerkmalen unterscheiden. Die Aufgabe eines solchen Tests ist es also, Ordnung im vermeintlichen Chaos der Karten zu schaffen und für den Kunden das höchste Maß an Transparenz zu erzeugen.

Wie funktioniert ein Grafikkarten Vergleich?

Doch all dieses theoretische Wissen in quasi nutzlos, wenn der Leser nicht weiß, wie ein Grafikkarten Vergleich funktioniert. Um aus diesem heraus auf die beste Grafikkarte schließen zu können, muss der Leser auch verstehen, nach welchen Kriterien vorgegangen wird, wenn man professionell Grafikkarten vergleichen will. Die angesetzten Kriterien überhaupt sind es, die einen Grafikkarten Vergleich erst sinnvoll machen.

Die Trennlinie – Gaming oder Office

Doch bevor man sich an die Kriterien eines solchen Vergleiches macht, sollte jedem zuerst klar sein, dass es in oberster Kategorie eigentlich zwei Arten von Grafikkarten gibt. Theoretisch ist diese Aussage auch falsch, denn eigentlich gibt es noch andere Varianten. Diese sollen in der Betrachtung aber außen vor gelassen werden, denn in der Regel können sie nicht von Privatpersonen bezogen werden, da es sich um Module für Rechenstationen oder Groß-Server handelt. Diese verfügen zwar über eine enorme Leistung, lassen sich aber nicht in einen gewöhnlichen Desktop-PC einbringen.

  • Office-Modelle

    Vergleicht man Office-Modelle miteinander, dann ist hier eine andere Größenordnung anzusetzen als bei Gaming-Karten. Office-Karten zeichnen sich vor allem durch einen wesentlichen geringen Grafikspeicher aus und häufig ist auch die Taktrate der GPU deutlich gegenüber Gamingmodellen reduziert. Dies hat natürlich den Vorteil, dass sie im Preis auch wesentlich erschwinglicher sind. Allerdings werden herausfordernde Spielerlebnisse mit ihnen nicht möglich sein, denn schon weniger aktuelle Titel lassen sich in der Regel mit ihnen nicht betreiben. Sie sind für die Büroarbeit ausgelegt und dienen somit im Höchstfall dazu, die aktuellen Grafikprogramme zur Bildbearbeitung zu betreiben. Auch professionelles Video-Editing ist in der Regel nicht möglich.

  • Gaming-Modelle

    Gaming-Modelle zeichnen durch ein Höchstmaß an Leistung aus. Hohe Speicherdichten und extreme GPU-Performance liefern dabei eine Geschwindigkeit, die auch modernste Spiele flüssig wiedergeben kann. Allerdings gibt es auch hier Abstufungen, die es zu beachten gilt. Nicht jede Gamingkarte kann unweigerlich für jedes Spiel genutzt werden, denn wie bei den Office-Modellen auch, entscheidet der Preis maßgeblich über die Leistung. Grundregel ist hier, je geringer der Preis, desto sicherer kann man beim Grafikkarten vergleichen sein, dass das Modell eine schwächere Leistung erbringt.

Dies sind also die Modell-Eigenschaften, nach denen sich ein Test richten muss, wenn er wirklich objektiv sein will.

Die Kriterien

  • 1.) Das wesentlichste Kriterium bei einem Grafikkarten Vergleich ist die Leistung der GPU. Je höher ihre Taktfrequenz ausfällt, desto mehr Rechenprozesse können einfach ausgedrückt pro Sekunde ausgeführt werden. Dabei kommt es noch darauf an, ob die Grafikkarte über einen, zwei, vier oder noch mehr Kerne verfügt.
  • 2.) Der Grafikspeicher ist dabei eine weitere Größe, die in jedem Fall als Kriterium in einem Grafikkarten Vergleich angesetzt wird. Hierbei zählt nicht nur die Größe des Speichers, sondern auch die Bauart des Selben. Unterschieden wird dabei zwischen GDDR3 und GDDR5, wobei letzterer in der Regel in Highend-Modellen zum Einsatz kommt.
  • 3.) Die Schnittstellen zwischen dem Mainboard und der Karte sind ein weiteres Kriterium, die für eine Grafikkarte von Bedeutung sind. Einige wenige Modelle gibt es noch mit AGP, die meisten heutigen Modelle bieten aber PCI oder PCI Express. Diese beiden Verbindungsarten müssen in jedem Grafikkarten Vergleich unbedingt erwähnt werden, denn sie machen deutlich, mit welcher Geschwindigkeit im Datendurchsatz die Karten mit dem restlichen System kommunizieren können.
  • 4.) Shadereinheiten und Pipelines dürfen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben, denn diese sagen etwas darüber aus, wie hoch die Bildwiederholfrequenz und wie genau die Darstellung einzelner Pixel und Objekte – vor allem in Spielen – erfolgt. Des mehr Shadereinheiten vorhanden sind, um so mehr Polygone können in der Regel gezeichnet werden, was zu deutlich runderen Formen und flüssigeren Strukturen führt.
  • 5.) Externe Ausgänge für die entsprechenden Geräte sind dabei ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Das Vorhandensein von HDMI, Displayport DVI oder MiniDVI sowie VGA sin die Grundlage für eine Anbindung den Monitor, den Fernseher oder andere Systeme. Dabei können diese Schnittstellen in unterschiedlichen Kombinationen vorliegen – dies ist von Karte zu Karte anders. Zudem werden auch häufig spezielle Eigenschaften wie TV-In oder TV-Out erwähnt. Auch ein Component-Out ist häufig noch bei vielen Karten vorhanden.

GPU-Leistungsindex

Der GPU Leistungsindex stellt quasi die abschließende Bewertung aller Modelle da. Nach dieser Einteilung wird beim Grafikkarten vergleichen die beste Grafikkarte gekürt. Dieser Index setzt sich aus dem Gesamtleistungseigenschaften einer Karte zusammen. Da alle Modelle unabhängig vom Hersteller oder der Bauart nach dem gleichen Prinzip arbeiten, kann also eine recht genaue Liste angefertigt werden. Anhand dieses Indexes lassen sich in der Regel Schnellvergleiche durchführen und er ist normalerweise Bestandteil eines jeden Grafikkarten Vergleichs. Die beste Karte steht dabei in der Regel ganz oben in der Liste, wobei die weiteren Modelle in absteigender Reihenfolge aufgelistet werden.

Benchmarks

Die Angabe von Grafikkarten Benchmark Werten ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Tests. Der Benchmark zeigt die tatsächliche Leistung einer Karte unter echten Bedingungen. Grafikkarten Benchmarks prüfen dabei zum Beispiel Werte wie die Frames pro Sekunde, die während eines Spiels erreicht werden. Zudem werden Werte wie die FX-Fähigkeit, die Geschwindigkeit bei der Berechnung von Pixeln, die Leistungsfähigkeit der Shadereinheiten beim Darstellen von 3D-Umgebungen und weitere entsprechende Werte ermittelt.


Die Grafikkarten Modell-Reihen in der Übersicht

Damit jeder User weiß, was aktuell für Modelle in einem Grafikkarten Vergleich auf dem Prüfstand stehen, sollen hier die wesentlichen Typen der beiden großen Hersteller auf dem Markt genauer vorgestellt werden. Kleine Hersteller wurden dabei aus der Betrachtung herausgenommen, denn sie machen nur einen sehr geringen Prozentsatz des Marktanteils aus und fallen bei der Betrachtung kaum ins Gewicht.

Nvidia Grafikkarten

 
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Modell
Asus ROG Strix GeForce GTX1080 Ti 11G Gaming
KFA2 GeForce GTX 1070 EX
MSI NVIDIA GTX 1060 Gaming X 6G
Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti G1 Gaming
Kundenbewertung
★★★★★
★★★★★
★★★★★
★★★★★
Serie
GeForce GTX 1080 Ti
GeForce GTX 1070
GeForce GTX 1060
GeForce GTX 1050
Speicherart
GDDR5X
GDDR5 SDRAM
GDDR5
GDDR5
RAM Größe
11GB
8GB
6GB
4GB
GPU MHz (max.)
1708MHz
1710MHz
1594MHz
1366MHz
Shader-Einheiten
3584
2560
1280
768
4K / VR
ja ✔
ja ✔
ja ✔
nein

Bei den Nvidia Grafikkarten stehen derzeit die folgenden Modelle im Vergleich bereit:

  • Die GTX 1050 & die 1050 Ti

    Die Nvidia Grafikkarten GTX 1050 & 1050 Ti stellen derzeit die Sparversion des Herstellers dar. Ihre Leistung rangiert leicht über der von Office-Karten, wobei eine Tendenz zu Gaming-Modellen zu erkennen ist, denn auch diese Versionen basieren auf der GTX-Plattform des Herstellers, was ihnen einen schnellen Speicherdurchsatz bei durch akzeptablen GPU-Leistungswerten verleiht. Die Karten kommen dabei mit einem Kühlsystem aus Aluminium daher, wobei zwei Lüfter für die nötige Kühlung und Luftzufuhr sorgen. Ein Vorteil besteht dabei darin, dass die Karten sehr wenig Strom verbrauchen. Der Unterschied zwischen der TI und der Basis-Version besteht darin, dass die TI 128 Shadereinheiten mehr besitzt. Zudem verfügt sie über den doppelten Arbeitsspeicher (4GB GDDR5) was ihre Leistung in Richtung Spiele schon deutlich erhöht.

  • Die GTX 1060

    Mit einem Grafikspeicher von 6 GB GDDR5 ist die GTX 1060 deutlich leistungsfähiger als die 1050er Serie. Die liefert einen GPU-Takt von 1800 MHz und bietet 1280 Schadereinheiten, was diese Karte in der Mittelklasse ansiedelt. Das Modell ist zudem 4K und VR fähig. Dabei nährt sie sich bereits der 1070er Serie in der Leistung deutlich an, wenngleich diese durch ihre wesentlich höhere Anzahl an Shadereinheiten aber nicht zu übertreffen ist.

  • Die GTX 1070

    Die GTX 1070 liefert eine Taktfrequenz von rund 1835 MHz bei einer Grafikspeicherbestückung mit 8 GB GDDR5. Mit rund 1920 Shadereinheiten liefert sie rund 40 Prozent mehr Leistung als die 1060 Serie und kann auch Highend-Spiele flüssig und bei hoher Framerate darstellen. Sie ist ein Modell der Oberklasse, wobei Nvidia hier aber noch nicht das Maximum erreicht hat.

  • Die GTX 1080 & die 1080 Ti

    Die GTX 1080 Serie der Nvidia Grafikkarten liefert im Maximum – in der TI-Version – 2560 Shadereinheiten bei einer Taktfrequenz von rund 1733 MHz. Installiert sind 8 GB bis 10 GB GDDR5 Speicher der auf einen sehr schnellen PCI-Express-Anschluss zurückgreifen kann. Das innovative Kühlungssystem sorgt für konstant niedrige Temperaturen und einen geräuscharmen Betrieb. Hierbei handelt es sich um die Oberklasse, die dann auch die 1070er Serie mit 20 Prozent mehr Leistung übertrifft.

 

AMD Grafikkarten

 
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Modell
Asus ROG Strix Radeon RX 580 T8G Gaming
MSI Radeon RX 480 GAMING X 8G
Asus ROG Strix Radeon RX 570 OC 4G Gaming
Sapphire Pulse Radeon RX 560
Kundenbewertung
★★★★★
★★★★★
★★★★★
★★★★★
Serie
Radeon RX 580
Radeon RX 480
Radeon RX 570
Radeon RX 560
Speicherart
GDDR5
GDDR5 SDRAM
GDDR5
DDR5 SDRAM
RAM Größe
8GB
8GB
4GB
4GB
GPU MHz (max.)
1411MHz
1316MHz
1310MHz
1300MHz
Shader-Einheiten
2304
2304
2048
1024
4K / VR
ja ✔
ja ✔
ja ✔
nein

Bei den AMD Grafikkarten stehen derzeit die folgenden Modelle im Vergleich bereit:

  • Die RX 460

    Die RX 46 liefert unter den AMD Grafikkarten 1200 MHz CPU-Leistung. Der verbaute Speicher basiert auf GDDR 5 und bietet im Maximum 4 GB. Insgesamt bietet die Serie 896 Shadereinheiten, wobei sie im Bereich der Speichertaktung mit einem Wert von 1750 MHz über den kleinsten Nvidia-Modellen liegt.

  • Die RX 470

    Gegenüber der 460 Serie zeichnen diese AMD Grafikkarten durch eine deutlich erhöhte Anzahl an Shadereinheiten aus. 2048 stehen zur Verfügung, wobei auch der Arbeitsspeicher hier auf 8 GB GDDR 5 angewachsen ist. Der GPU-Takt liegt bei rund 1206 MHz wobei ein Speicherdurchsatz von bis zu 1650 MHz geliefert wird.

  • Die RX 480

    Mit 2304 Schadereinheiten und einer Taktfrequenz von 1266 MHz auf der GPU-Seite ist diese AMD Grafikkarte das Schlachtschiff in der 400er Serie. Der Speichertakt wurde dabei auf 1775 MHz angesetzt, wobei dieser nach Angaben des Herstellers aber auch deutlich größer ausfallen kann. Selbst die Bandbreite mit einem Durchsatz von 224 GB7s wird nur als Minimum angenommen und kann in der Praxis höhere Werte erreichen.

  • Die RX 560

    Die RX 560 liefert einen Grafikspeicher von 4 GB und einen maximalen Speicherdurchsatz von 112 GB/s. Mit einer Taktfrequenz von 1275 MHz auf 16 Recheneinheiten und einer Shaderzahl 1024 übertrifft diese Karte die Leistung der 400er Serie um rund 30 Prozent. HD-Gaming ist schon ab diesem Modell ohne Probleme möglich.

  • Die RX 570

    Die RX 570 liefert 32 Recheneinheiten bei einer Taktfrequenz von 1244 MHz auf der GPU-Seite. Mit 2048 Shadereinheiten übertrifft sie von der Leistung her die GTX 1060, wobei aber abstriche auf der Speicherseite in Kauf genommen werden müssen. Zwar sind 8 GB GDDR5 installiert, dieser kommt aber nur auf einen Speicherdurchsatz von rund 224 GB/s. Hier zeigt die GTX 1060 mit rund 280 GB/s eindeutig die besseren Werte.

  • Die RX 580

    Die RX 580 liefert 36 Recheneinheiten bei einer Taktfrequenz von rund 1340 MHz. Hiermit erreicht sie grade einmal das untere Niveau der GTX 1070 Serie. Mit der GTX 1080 kann sie dabei in keiner Weise mithalten. Immerhin werden 8 GB Grafikspeicher GDDR5 bei einem Speicherdurchsatz von 256 GB/s geboten. Dieser Wert liegt noch hinter der GTX 1060 zurück, wobei die Gesamtkonzeption die Karte aber deutlich schneller als diese macht.


Schlusswort und Fazit

Beim Grafikkarten vergleichen hat sich deutlich gezeigt, worauf es ankommt. Im Übrigen muss hier auch erwähnt werden, dass AMD und Nvidia mit unterschiedlichen Technologien arbeiten, sodass es niemanden verwundern sollte, dass die Angaben zu den AMD-Karten deutlich kompakter ausfallen.

Was hat der Grafikkarten Vergleich aber nun ergeben?

Es ist deutlich zu sehen, dass die AMD Modelle zwar eine gute Leistung erbringen, diese sich aber nur ungefähr an die Leistung der GTX 1070er Serie herantasten kann. Hierdurch wird klar, dass Nvidia derzeit im Bereich der Highend-Karten und der Oberklasse-Systeme die Nase ganz weit vorne hat. Allerdings fällt im Grafikkarten Vergleich auch auf, dass in der Unterklasse AMD durchaus Nvidia übertrifft, während in der Mittelklasse sich beide Hersteller die Waage halten. Die beste Grafikkarte kann dabei nicht nur über diese sehr kurzen Auszüge aus Tests ermittelt werden. In der Regel reicht ein Blick in den aktuellen GPU-Leistungsindex, denn hier führt Nvidia die Liste unangefochten an.

Wer Grafikkarten vergleichen will, der sollte immer auf die oben genannten Fakten achten. Ein guter Grafikkarten Vergleich richtet sich an diesen Angaben aus und wird die entsprechenden Daten in der Regel nach und nach abarbeiten. Auch zu den einzelnen Serien sollten zumindest die hier genannten Faktoren aufgeführt werden, damit das Grafikkarten vergleichen überhaupt einen Sinn ergibt. Ein hervorragender Grafikkarten Vergleich geht dabei immer noch zusätzlich auf die Hersteller ein und arbeitet hier Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Dies schafft für den User eine bessere Basis und ein grundlegendes Verständnis, worauf er beim Grafikkarten vergleichen achten muss.

Letztlich ist ein Grafikkarten Vergleich ein objektiver Überblick über alle Fakten – die letzte Entscheidung, was der Kunde wirklich benötigt, liegt immer noch in seinem Ermessen.